Ein Kastanien-Jahr wie schon lange nicht mehr. Es lässt sich schlecht wandern auf den Waldpfaden rund um Sessa, weil man sich dauernd bücken will nach dieser und jener und noch einer und noch einer Kastanie. So groß, so glatt, so wunderbar glänzend sind sie, die darf man doch nicht einfach liegen lassen. Sammeln, sammeln! Die schönste trage ich nun in meiner Jackentasche mit, ich umfasse sie immer wieder mal und drücke sie tief in meine Hand, wenn ich für Menschen, die mir lieb sind, auf etwas hoffe.  Etwa dass eine Prüfung gelingt. Eine Angst schwindet. Ein Liebeskummer vergeht. Oder ich brauche sie ganz eigennützig für den Wunsch, dass aus meinem Manus  doch noch was wird.

 

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