Habe in der Hitze die Beerensträucher geschnitten, das Kraut dazwischen gesichelt, mich stechen lassen von den Mücken und brennen von den Nesseln, bei der Arbeit einen hochroten Kopf gekriegt, dabei habe ich mich überhaupt nicht aufgeregt, im Gegenteil, ich blieb ganz gelassen. Die Sträucher werden es mir nicht übelnehmen, wenn ich sie falsch schneide, sie werden wieder wachsen und grünen und blühen und fruchten, und wenn sie nicht viel fruchten, macht mir das nichts aus, weil ich dann keine Konfitüren einkochen muss, Konfitüren, die eh niemand isst, nur O., der sich beim Konfitürenessen beklagt, dass er der einzige Konfitürenesser ist. Die Spinne sitzt nicht mehr vor meinem Fenster, dafür ist zwei Mal ein Milan zur Wiese abgetaucht, so nah, dass ich die ausgestreckten Füße gesehen habe. Huch, die hat meine nackten Füße gesehen, hat er sich gedacht und ist beschämt ins Versteckte geflogen. So macht man schlechte Geschichten, es ist leider sehr einfach. 

 

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