Ich wandere den Wald hoch und über den Hügel in die Stadt. Ich sehe ein halbes Reh zwischen den Bäumen verschwinden, ich nehme mal an, es ist ein Reh und nicht ein Zwerg mit rehfarbener Jacke. Ich sehe einen ganzen Hain voller Baldrian in Blüte, ich nehme mal an, es ist Baldrian und nicht Bärenklau. Ich sehe ein Weizenfeld mit Krähen wie von van Gogh, ich nehme mal an, es ist Weizen und nicht Roggen. Ich sehe eine Sitzbank mit Blick auf ein paar Büsche und einen gigantischen Strom-Mast, ich nehme mal an, diese Aussicht habe den Zürcher Sitzbankverantwortlichen gefallen. Da ich nur wenig weiß, bin ich darauf angewiesen, mit sehr vielen Annahmen leben. Ich nehme mal an, dass ich das anzunehmen habe.

 

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