Im Tessiner Dorf Sessa, wo ich seit einem halben Jahr nicht mehr war, gibt es neuerdings eine kleine Bäckerei. Es duftet durch die offene Tür hinaus auf die Straße, nach frischem Brot und Kleingebäck und allerlei süßen Herrlichkeiten. Eilig folge ich meiner Nase in den dunklen Ladenraum, niemand da. »Che buon odore!«, rufe ich, da taucht der Bäckersmann auf, ein freundlicher Mensch, und schüttelt bedauernd den Kopf. Leider, sagt er, rieche er nicht mehr, was er backe. Vorbei der Duft. Vorbei die Jahre.

 

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