Wenn ich unterwegs bin, lese ich zur Unterhaltung oft Beschriftungen von rechts nach links. Meist ist das einfach Buchstabensalat, aber manches klingt glaubhaft, wenn auch etwas ausländisch, etwa die Tramstationen Sulk, Ettalp oder Fohremör. Der Name des Künstlers Ólafur Elíasson hört sich für mich auch irgendwie verkehrt an. Aber er passt zu einem, der Dinge verdreht und Wasser aus heiterem Himmel stürzen oder ins Museum fluten lässt. Somit wäre der Name Rufaló Nossaíle für ihn wohl nicht stimmiger. Ganz selten ergeben die rechtsgelesenen Wörter einen echten Sinn: Das sind dann meine kleinen Highlights, etwa wenn ein Deo oed wird oder ein Laden namens Relief plötzlich Pfeiler heißt.

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.