Seit 1998 gibt es Google und damit ein neues Zeitalter, das Googelium. Die Lexika des Prägoogeliums sind bereits am Versteinern. Wer heutzutage wissen will, wie Erzherzog Franz Ferdinands Mörder hieß und wie Hitlers Hund und wie viele Wirbel ein Frosch hat und wie viele Perlen ein Rosenkranz und ob Borretsch eine Suppe ist und nichtsdestotrotz  ein Konjunktionaladverb, der googelt. Der Name, heißt es, ist abgeleitet von Googol, das ist eine Eins mit 100 Nullen, was bedeuten soll, dass Google sehr viel beinhaltet, inzwischen weit über 1 Billion URL’s. Was URL’s sind, kann man googeln. Ich google jeden Tag, so wie ich Zähne putze. Gerade eben habe ich Anagramme meines Namens gegoogelt. AKNE  LIGA ist ein schöner Vorschlag, aber weil ich altersmäßig nicht mehr zur Akne-Liga gehöre, bin ich lieber die ALGE  INKA. 

 

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